Holzfachmarkt Lang

Tipps und Tricks

Untergrund

Untergründe und Untergrundvorbereitungen
Für schwimmende Bodenverlegungen muss der Untergrund ausreichend trocken, eben und tragfähig sein. Als Untergrund eignen sich Estriche, Verlegeplatten oder fest verschraubte und egalisierte Dielenböden.
Alte Beläge aus PVC, Teppiche usw. sollten entfernt werden. 
Massive Dielenböden werden auf einer Unterkonstruktion mit Schrauben oder geeigneten Nägeln befestigt. Um Schallbrücken zu vermeiden, sollte die Unterkonstruktion nicht auf der Auflage befestigt werden.
Um Störgeräusche durch Trittschall in benachbarte Räume zu verhindern, ist eine Trittschalldämmung erforderlich.
Bei leichten Balkendecken entsteht starker Trittschall durch Schwingungen.
Hier ist eine Gewichtsauflage die erste Maßnahme der Trittschalldämmung. Dafür eignen sich z.B. Steine oder Sand.
Weitere Maßnahmen sind (mehrlagiger) Aufbau von Dämmplatten aus Kork, Holzfasern oder speziellen Platten aus Hartschaum bzw. Mineralwolle.

Trockenheit
Vor der Verlegung des Holzfußbodens muss der Unterboden und der Raum ausgetrocknet sein. Ein normaler Estrich ist in der Regel erst nach 4 – 6 Wochen ausreichend trocken.
Besonders in Neubauten ist bei der Parkettverlegung oft noch eine hohe Restbaufeuchte vorhanden. Um Schäden zu vermeiden sollte die relative Luftfeuchtigkeit unter 60%, die Raum- und Materialtemperatur zwischen 15 und 21° C liegen.
Schwimmend verlegte Parkettböden können mit einer Unterlagsfolie gegen aufsteigende Feuchtigkeit geschützt werden.

Ebenheit
Die Prüfung der Ebenheitstoleranzen und Winkeltoleranzen können mit einem Richtscheit geprüft werden.  Dabei sollten die Abweichungen der Ebenheit bei einem Messpunktabstand von 1,0 m max. 4,0 mm, bei 4,0 m max. 10,0 mm nicht überschreiten.
Die Abweichung bei der Winkeligkeit, gemessen mit Hilfe der Wasserwaage, sollte bis 1,0 m max. 6,0 mm nicht übersteigen, bis 6,0 m max. 12,0 mm. (Nach DIN 18202)